Nationalpark Iztaccíhuatl-Popocatépetl, Nationalpark zwischen Bundesstaat Mexiko, Puebla und Morelos, Mexiko.
Der Iztaccíhuatl-Popocatépetl-Nationalpark erstreckt sich über drei mexikanische Bundesstaaten und umfasst zwei der höchsten Gipfel des Landes, darunter einen aktiven Vulkan. Das Gelände reicht von bewaldeten unteren Hängen bis zu schneebedeckten Kuppen, wobei die Wege durch verschiedene Klimazonen führen und unterschiedliche Vegetationstypen durchqueren.
Präsident Lázaro Cárdenas gründete diese Schutzzone im November 1935, um die beiden Vulkane und ihre Umgebung vor weiterer Abholzung zu bewahren. Die Einrichtung war Teil einer größeren Initiative zur Schaffung von Naturschutzgebieten, die sich über mehrere Regionen Mexikos erstreckte.
Der Name Iztaccíhuatl bedeutet in der Nahuatl-Sprache schlafende Frau, während Popocatépetl rauchender Krieger heißt, beide Namen stammen aus der Zeit vor der spanischen Eroberung. Die Form des Berges erinnert an eine liegende Gestalt, was Wanderer noch heute beim Blick von verschiedenen Punkten aus erkennen können.
Bergbäche im Schutzgebiet fließen talwärts und tragen zur Wasserversorgung mehrerer Großstädte durch natürliche Filterung bei. Besucher sollten auf Hinweisschilder zur vulkanischen Aktivität achten, da bestimmte Zonen bei erhöhter Gefahr gesperrt werden können.
Der Vulkankaninchen, eine Art mit kurzen Ohren und braunem Fell, lebt nur in den Hochlagen dieser mexikanischen Berge und nirgendwo sonst auf der Erde. Beobachter finden die Tiere manchmal in den Grasbüscheln zwischen Lavagestein auf über 3000 Metern (9800 Fuß) Höhe.
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