Popocatépetl, Aktiver Schichtvulkan im Bundesstaat México, Mexiko.
Popocatépetl erhebt sich mit seiner symmetrischen Kegelform über die Landschaft und zeigt steile Hänge, die im Winter teilweise mit Schnee bedeckt sind. Seine Spitze erreicht über 5400 Meter Höhe und bildet zusammen mit dem benachbarten Iztaccíhuatl eine markante Formation am Horizont von Zentralmexiko.
Die erste dokumentierte Besteigung durch europäische Ankömmlinge fand 1522 statt, als Soldaten unter Cortés Schwefel für Schießpulver holten. Seit Jahrhunderten aktiv, erlebte der Vulkan nach sieben Jahrzehnten relativer Ruhe ab 1994 eine neue Phase intensiverer Ausbrüche.
In den umliegenden Dörfern verehren viele Menschen den Vulkan als Teil ihres Alltags und ihrer Traditionen, oft mit lokalen Festen und Bräuchen verbunden. Ältere Bewohner erzählen Geschichten über den Berg und seine wechselnden Stimmungen, die sie seit ihrer Kindheit beobachten.
Aufgrund der anhaltenden vulkanischen Aktivität überwachen Behörden das Gebiet ständig und informieren die Bevölkerung regelmäßig über den aktuellen Zustand. Zugang in die Nähe des Kraters ist wegen Sicherheitsbedenken eingeschränkt, doch mehrere Aussichtspunkte in sicherer Entfernung bleiben erreichbar.
Der Name stammt aus der Nahuatl-Sprache und bedeutet rauchender Berg, ein Hinweis auf die sichtbaren Emissionen aus dem Krater. Aschewolken erreichen bei stärkeren Eruptionen manchmal Mexiko-Stadt und Puebla, wo sie den Himmel verdunkeln und eine feine Staubschicht auf Gebäuden hinterlassen.
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