Ciudad del Carmen, Küstenstadt in Campeche, Mexiko
Ciudad del Carmen erstreckt sich über Carmen Island in der Laguna de Términos und ist durch zwei große Betonbrücken mit dem mexikanischen Festland verbunden. Die Inselstadt kombiniert ein Schachbrettmuster aus niedrigen Gebäuden im Zentrum mit Wohnvierteln entlang der Küstenlinie und Industrieanlagen im südlichen Teil.
Die Siedlung entstand als Piratenstützpunkt in den 1500er Jahren, bevor sie sich zu einer Fischergemeinde entwickelte. In den 1970er Jahren begann die Erdölindustrie und veränderte die kleine Küstenstadt in ein regionales Zentrum für Offshore-Arbeiten.
Die Kirche Unserer Lieben Frau von Carmen erhebt sich am zentralen Platz, wo das jährliche Fest jeden Juli Tausende von Teilnehmern anzieht. Fischer bringen morgens ihren Fang an die kleinen Hafenpiers, während abends Familien an der Uferpromenade spazieren gehen.
Der internationale Flughafen bedient sowohl kommerzielle Flüge als auch Operationen der Erdölindustrie, während lokale Transportmittel Busse und Taxis über die Insel umfassen. Die Strände an der Nordküste sind am besten in der Trockenzeit von November bis April erreichbar, wenn die See ruhiger ist.
Die Zacatal-Brücke erstreckt sich über 3,8 Kilometer über das Wasser und ist eine der längsten Brückenkonstruktionen in Lateinamerika. Delfine schwimmen manchmal in der Lagune und können vom südlichen Brückenabschnitt aus gesehen werden, besonders am frühen Morgen.
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