Uxmal, Archäologische Stätte in Yucatán, Mexiko.
Uxmal ist eine archäologische Stätte im mexikanischen Bundesstaat Yucatán, die Tempel, Höfe und Wohnbauten der Maya umfasst. Die Gebäude zeigen ein Muster aus Steinmosaiken, Masken des Regengottes Chaac und abgerundete Ecken, die für den Puuc-Stil kennzeichnend sind.
Die Stadt entstand etwa im 7. Jahrhundert und wuchs zu einem Machtzentrum in der Puuc-Region heran. Bauaktivitäten fanden bis ins 10. Jahrhundert statt, bevor die Siedlung aufgegeben wurde, möglicherweise wegen Wassermangels.
Der Name der Pyramide des Magiers stammt aus einer yukatekischen Maya-Erzählung: Ein aus einem Ei geborener Zwerg habe die Pyramide in einer Nacht errichtet, um eine Wette zu gewinnen und Herrscher von Uxmal zu werden. John Lloyd Stephens gab eine Version 1841 in seinem Buch wieder. Sie heißt auch Pyramide des Zwergs.
Der Eingang liegt etwa 80 km südlich von Mérida und kann mit dem Auto oder per Bus erreicht werden. Besucher sollten Sonnenschutz mitbringen und früh morgens oder spät nachmittags kommen, um die Mittagshitze zu meiden.
Das Nonnenviereck ist ein Komplex aus vier rechteckigen Gebäuden, die einen Innenhof umschließen und an europäische Klöster erinnerten, weshalb spanische Eroberer ihm diesen Namen gaben. Die Fassaden zeigen hunderte einzeln behauene Steine, die Schlangenköpfe, Hütten und menschliche Gesichter darstellen.
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