Isla Mujeres, Küstengemeinde in der Karibik in Quintana Roo, Mexiko
Isla Mujeres ist eine Gemeinde im Karibischen Meer vor der Küste von Quintana Roo, die eine längliche Insel mit Sandstränden, Korallenbänken und flachen Lagunen umfasst. Das Verwaltungsgebiet erstreckt sich auch auf kleinere unbewohnte Inseln in der Umgebung.
Spanische Seefahrer landeten im frühen 16. Jahrhundert auf der Insel und fanden Tonfiguren, die der Mayagöttin Ixchel gewidmet waren. Das moderne Dorf entwickelte sich im 19. Jahrhundert, als Fischer und Händler sich dauerhaft niederließen.
Der Ort ist nach den spanischen Worten für Fraueninsel benannt, eine Bezeichnung, die von den frühen Entdeckern nach religiösen Funden aus der Mayazeit geprägt wurde. Fischer legen noch immer am Hauptstrand an und verkaufen ihre Fänge direkt an Restaurants und an Besucher.
Fähren verkehren tagsüber regelmäßig vom Festland bei Cancún und bringen Besucher in etwa zwanzig Minuten hinüber. Auf der Insel lässt sich fast alles zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit kleinen Motorrädern erkunden.
Ein Unterwasserpark vor der Südküste beherbergt mehr als 400 Skulpturen, die vom Meeresboden aus Korallen und Fischen ein neues Zuhause bieten. Teile des Parks liegen flach genug für Schnorchler.
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