Lyndon B. Johnson Space Center, NASA-Raumfahrtzentrum in Houston, Vereinigte Staaten.
Das Lyndon B. Johnson Space Center ist eine NASA-Einrichtung und ein Forschungsinstitut in Houston, das seit Jahrzehnten die zentrale Anlaufstelle für bemannte Raumfahrtmissionen darstellt. Das Gelände erstreckt sich über 656 Hektar und beherbergt Kontrollräume, Simulatoren, Trainingsanlagen und Labore für Astronauten und Ingenieure.
Präsident Kennedy gründete das Zentrum 1961 im Rahmen seines Vorhabens, Menschen auf den Mond zu bringen, und hier wurden alle Apollo-Missionen koordiniert. Seit den frühen 1990er Jahren leitet die Anlage auch die Besatzungen der Internationalen Raumstation und entwickelt Systeme für Reisen zum Mars.
Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten hier täglich an Projekten, die bemannte Missionen zum Mond und zum Mars vorbereiten, während Besucher Einblick in diese Forschungsarbeit erhalten. Der Name ehrt den 36. Präsidenten der Vereinigten Staaten, der das Raumfahrtprogramm während seiner Amtszeit stark unterstützte und die Einrichtung nach Texas brachte.
Besucher sollten mehrere Stunden einplanen, um die verschiedenen Ausstellungen und Führungen zu erleben, da das Gelände weitläufig ist und viele Bereiche zu Fuß erreicht werden. Die meisten Innenräume sind klimatisiert und barrierefrei gestaltet, sodass alle Altersgruppen die Anlagen problemlos erkunden können.
Im Neutral Buoyancy Laboratory, einem Becken mit 23 Millionen Litern Wasser, trainieren Astronauten unter Wasser mit nachgebildeten Raumfahrzeugen in Originalgröße, um Außenbordeinsätze zu simulieren. Diese Übungen dauern oft sechs Stunden und erlauben es den Besatzungen, Bewegungen in der Schwerelosigkeit zu üben, bevor sie ins All reisen.
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