Houston Music Hall, Konzerthalle in der Innenstadt von Houston, Vereinigte Staaten.
Die Houston Music Hall war ein Gebäude in der Innenstadt Houstons, das 2.200 Plätze hatte und im Stil der 1930er Jahre erbaut wurde. Die Architektur zeigte charakteristische Merkmale von Verwaltungsgebäuden jener Zeit mit klaren Linien und robustem Design.
Alfred C. Finn entwarf das Gebäude 1937 als Teil eines Projekts der Works Progress Administration, einer Arbeitsfördermaßnahme während der Großen Depression. Es ersetzte die hölzerne Sam Houston Hall, die seit der Demokratischen Nationalkonvention von 1928 genutzt wurde.
Die Halle war über viele Jahre hinweg der Ort, wo Houstons Bürger zusammenkamen, um Konzerte und Aufführungen zu genießen. Sie prägte das kulturelle Leben der Stadt und fungierte als Zentrum für Unterhaltung.
Das Gebäude stand an der Stelle des heutigen Hobby Center for the Performing Arts, an der Kreuzung von Bagby Street und Texas Avenue im Stadtzentrum. Dies ist heute ein wichtiger Bezugspunkt für Besucher, die mehr über die Musikgeschichte von Houston erfahren möchten.
Jesse H. Jones, ein wohlhabender Unternehmer und Philanthrop, initiierte den Bau dieser Halle zusammen mit dem Sam Houston Coliseum. Er investierte sein privates Vermögen, um Houston zwei bedeutende Veranstaltungsorte gleichzeitig zu schenken.
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