Kress Building, Modernes Gebäude in Fort Worth, Texas, USA.
Das Kress Building ist ein fünfgeschossiges Art-déco-Gebäude im Stil der Classical Moderne in der Innenstadt von Fort Worth, entworfen vom New Yorker Architekten Edward F. Sibbert. Über den oberen Fenstern sitzen stilisierte Maya-Kapitelle; innen schaffen ein italienischer Marmorboden und eine abgehängte Decke über dem zweiten Geschoss ein stützenfreies Erdgeschoss.
Das Gebäude wurde 1936 während der Weltwirtschaftskrise erbaut und diente der S.H. Kress Company als Kaufhaus bis 1960. Der Bau entstand in einer Zeit ökonomischer Schwierigkeiten und spiegelt das Engagement des Unternehmens wider, in etablierte Kommerzzentren zu investieren.
Über den oberen Fenstern setzte der Architekt Edward F. Sibbert stilisierte Maya-Kapitelle, ein damals in den Art-Deco-Bauten von Fort Worth beliebtes mesoamerikanisches Motiv. Sein Entwurf ahmte den Kress-Flaggschiffladen in New York nach und passte ihn dem lokalen Geschmack an. Die abgehängte Decke des zweiten Geschosses ließ das Erdgeschoss pfeilerfrei.
Die oberen Stockwerke wurden nach Abschluss der Renovierung 2006 zu Loftwohnungen, und das Gebäude wurde später im Rahmen eines Konkursvergleichs verkauft, bevor es 2007 in das Register aufgenommen wurde. Im Erdgeschoss gab es Bars und Clubs, ab 2001 den Fox and Hound. Fassade und Maya-Kapitelle über den Fenstern sind vom Gehweg an der Houston Street zu sehen.
Beim Umbau zu Lofts im Jahr 2005 verschloss ein Bauunternehmer einen Verbrennungsschacht und schloss Tausende Mexikanische Bulldoggfledermäuse zwischen den Wänden ein. Die lokale Presse nannte es das „Kress Mess“: 1.800 Fledermäuse starben, Hunderte drangen in den Hyena Comedy Club und das Restaurant Fox and Hound ein, und Freiwillige ließen Überlebende in Mineral Wells frei.
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