Isle de Jean Charles, Indianische Siedlung auf Küstenstreifen in Terrebonne Parish, Louisiana, USA.
Isle de Jean Charles ist eine Siedlung der amerikanischen Ureinwohner auf einem schmalen Rücken an der Golfküste in der Gemeinde Terrebonne in Louisiana. Das Gelände wird von Sümpfen umgeben und ist durch eine einzige Straße mit dem Festland verbunden.
In den 1830er Jahren ließen sich Mitglieder des Biloxi-Chitimacha-Choctaw-Stammes auf diesem Land nieder, um dem Removal Act und dem Pfad der Tränen zu entgehen. Diese Flucht in die Sümpfe ermöglichte es der Gemeinschaft, ihre Unabhängigkeit und ihre Traditionen zu bewahren.
Die Insel ist das Zuhause der Isle de Jean Charles Band, deren Mitglieder seit Generationen von Fischerei und Fallen leben. Diese Praktiken verbinden sie mit dem Land und prägen bis heute das tägliche Leben der Bewohner.
Island Road ist die einzige Verbindung zur Außenwelt und wird bei Stürmen, Hochwasser und starkem Wind regelmäßig überflutet. Besucher sollten die Wetterbedingungen überprüfen und mit Verkehrsstörungen rechnen.
Das ursprüngliche Territorium ist durch Erosion und Meeresspiegelanstieg dramatisch geschrumpft und zwingt die Gemeinde zur Umsiedlung. Die Regierung hat ein spezielles Programm finanziert, um die Bewohner auf neues Land in den höher gelegenen Gebieten der Region zu verlegen.
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