Bayou Grande Cheniere Mounds, Archäologische Stätte in Plaquemines Parish, Louisiana, Vereinigte Staaten.
Die Bayou Grande Cheniere Mounds sind eine archäologische Stätte mit zwölf Erdaufschüttungen, die in und um einen zentralen Platz angelegt wurden. Der größte der Hügel ragt östlich des Platzes etwa 18 Meter in die Höhe und prägt das Gesamtbild der Anlage.
Die Stätte war zwischen 875 und 1200 n. Chr. während der Coastal Coles Creek-Periode bewohnt und zeigt eine längerfristige Besiedlung der Region. Erste wissenschaftliche Ausgrabungen fanden 1926 durch das Smithsonian Institution statt.
Der Platz und die angeordneten Hügel zeigen, dass hier Menschen zusammenkamen, um gemeinsam Feste und Zeremonien abzuhalten. Die zentrale Anordnung macht deutlich, dass dieser Ort ein wichtiges Zentrum für die Gemeinschaft war.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da man von den oberen Bereichen der Hügel gute Aussichten über die gesamte Anlage hat. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und es nach Regen schlammig werden kann.
Ein Damm verband die Siedlung einst mit dem nahe gelegenen Bayou Grande Chenière und zeigt, dass die Bewohner wasserbauliche Techniken beherrschten. Diese Verbindung deutet darauf hin, dass Wasser eine wichtige Rolle im täglichen Leben und im Transport war.
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