New Orleans Mint, Münzanstalt in New Orleans, Vereinigte Staaten
Das New Orleans Mint ist ein ehemaliges Münzgebäude aus Backstein mit griechischer Fassade am Rande des French Quarter in New Orleans, Vereinigte Staaten. Der dreigeschossige Bau zeigt symmetrische Säulen und eine rote Ziegelfassade.
Die Anlage entstand ab 1835 als föderale Münzstätte und produzierte Gold- und Silbermünzen in zwei langen Perioden bis 1909. Während des Bürgerkriegs diente sie kurzzeitig der Konföderation als Münzstätte.
Das Münzgebäude trägt heute zum Louisiana State Museum bei und zeigt Exponate über die Herstellung von Geld sowie die Jazzgeschichte von New Orleans. Die Sammlung verbindet die industrielle Vergangenheit der Stadt mit ihrer musikalischen Tradition und macht beide Themen für Besucher zugänglich.
Das Museum öffnet dienstags bis sonntags und bietet Führungen zur Geschichte der Münzproduktion und zur Bedeutung des Gebäudes an. Die Lage am Rand des French Quarter macht einen Besuch leicht mit anderen Sehenswürdigkeiten der Altstadt kombinierbar.
Die Münzstätte prägte Münzen aus Gold, das während des kalifornischen Goldrausches abgebaut worden war und per Schiff über den Golf von Mexiko ankam. Heute können Besucher noch die originalen Produktionsräume sehen, in denen damals Münzen gestempelt wurden.
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