Andrew Jackson, Bronzene Reiterstatue am Lafayette Square, Washington D.C., Vereinigte Staaten.
Andrew Jackson ist ein bronzenes Reiterstandbild auf dem Lafayette Square in Washington, D.C., und zeigt den General auf einem sich aufbäumenden Pferd, das nur auf den Hinterbeinen steht. Die Figur trägt Militäruniform, hält einen Dreispitz in der Hand und bildet den Mittelpunkt des Parks direkt nördlich des Weißen Hauses.
Das Standbild wurde 1852 aus erbeuteten britischen Kanonen des Krieges von 1812 gegossen und erinnert an Jacksons Sieg in der Schlacht von New Orleans im Jahr 1815. Die Enthüllung markierte einen Wendepunkt in der amerikanischen Bildhauerei, da es das erste größere Bronzedenkmal des Landes war.
Das Denkmal wurde von Clark Mills geschaffen, der sich die Techniken der Bronzegießerei selbst beibrachte und das erste Reiterstandbild Nordamerikas entwarf. Die Figur zeigt Jackson im Moment des Sieges, das Pferd auf den Hinterbeinen aufgerichtet, eine Form, die Mills ohne jede akademische Ausbildung entwickelte.
Das Denkmal steht im Zentrum des Lafayette Square und ist von allen Seiten zugänglich, mit mehrsprachigen Informationstafeln zur Geschichte der Skulptur. Der Park liegt direkt gegenüber dem Nordeingang des Weißen Hauses und eignet sich als Ausgangspunkt für Rundgänge durch das Regierungsviertel.
Das Pferd balanciert vollständig auf den Hinterbeinen ohne jede zusätzliche Stütze, eine technische Leistung, die Mills durch sorgfältige Verteilung des Gewichts erreichte. Um die richtige Form zu finden, baute der Künstler zunächst ein hölzernes Modell und experimentierte monatelang mit der Körperhaltung von Reiter und Tier.
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