French Quarter, Historisches Viertel in New Orleans, Vereinigte Staaten.
Das French Quarter ist ein altes Stadtviertel in New Orleans, Vereinigte Staaten, das sich entlang des Mississippi River erstreckt. Die Gebäude zeigen schmiedeeiserne Balkone, Innenhöfe mit Pflanzen und Fassaden in Pastellfarben, während die Straßen oft schmal sind und von zweistöckigen Häusern gesäumt werden.
Die Siedlung entstand im Jahr 1718 als französischer Handelsposten am Flussufer. Nach einem großen Brand im Jahr 1788 wurden die meisten Gebäude unter spanischer Verwaltung wieder aufgebaut, was dem Viertel sein heutiges Aussehen verlieh.
Lokale Künstler verkaufen ihre Arbeiten direkt auf den Gehwegen und viele Bewohner der Stadt kommen hierher, um in den kleinen Cafés ihren Morgenkaffee zu trinken. Der Name geht auf die französischen Kolonisten zurück, doch die sichtbare Architektur mit ihren schmiedeeisernen Verzierungen stammt größtenteils aus der späteren spanischen Periode.
Ein Spaziergang durch das Viertel lässt sich am besten zu Fuß unternehmen, da die Straßen eng sind und viele Einbahnstraßen haben. Frühe Morgenstunden bieten sich an, um die Architektur in Ruhe zu betrachten, bevor die Straßen sich mit Besuchern füllen.
Die gesamte Siedlung liegt nur etwa einen Meter über dem Meeresspiegel und ist daher anfällig für Überschwemmungen bei starkem Regen. Innerhalb der Grenzen des Viertels befinden sich kleine Wasserläufe und Kanäle, die Teil des ursprünglichen Entwässerungssystems der Kolonialzeit sind.
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