Congo Square, Historischer Platz in Tremé, New Orleans, USA.
Congo Square ist ein offener Platz im Stadtteil Tremé, eingebettet in den Louis Armstrong Park im nördlichen Teil der Stadt. Der Raum besteht aus gepflastertem Boden mit einer erhöhten Bühne an einer Seite und schattigen Bäumen, die sich um den zentralen Bereich verteilen.
Das Gebiet diente ab 1817 als offizieller Versammlungsort, wo versklavte Menschen sonntags zusammenkommen und handeln durften, bis die Praxis um 1835 endete. Die Traditionen, die dort bewahrt wurden, beeinflussten später die Entstehung lokaler Musikformen in der Region.
Der Platz trägt seinen Namen nach den Trommeln und Tänzen, die dort von afrikanischen Gemeinschaften aufgeführt wurden und deren Rhythmen heute noch bei den wöchentlichen Drum Circles zu hören sind. Besucher sehen oft Gruppen, die in traditioneller Kleidung auftreten und Bewegungen zeigen, die über Generationen weitergegeben wurden.
Der Platz liegt direkt nördlich des French Quarter, erreichbar über die Rampart Street, und kann zu Fuß innerhalb weniger Minuten vom Stadtzentrum aus erreicht werden. Sonntags finden dort regelmäßig Aufführungen statt, die ohne Anmeldung besucht werden können und bei gutem Wetter besonders lebhaft sind.
Lokale Vorschriften aus dem frühen 19. Jahrhundert legten fest, dass dies der einzige Ort in der Stadt war, an dem versklavte Menschen sich am Sonntag versammeln durften. Diese Konzentration ermöglichte eine kontinuierliche Weitergabe von Tänzen, Liedern und Handwerkstechniken, die anderswo unterdrückt worden wären.
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