Arlington, Föderales Plantagenhaus in Natchez, Vereinigte Staaten.
Arlington ist ein zweistöckiges Backsteinherrenhaus mit vier monumentalen dorischen Säulen, Marmorverkleidung und symmetrisch angeordneten Räumen auf beiden Etagen. Das Gebäude wurde durch einen Brand im Jahr 2002 und anschließende Vandalismusschäden schwer in Mitleidenschaft gezogen und benötigt umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten an Dach, Fenstern und Holzarbeiten.
Lewis Evans gründete die Plantage 1806 und verkaufte Anteile an Jonathan Thompson im Jahr 1814, bevor Jane Surget White das Grundstück im Dezember 1818 erwarb. Die Familie White behielt die Kontrolle über die Residenz während des gesamten antebellumischen Zeitalters bis zur Zeit des Bürgerkriegs.
Der zentrale Flur und die formale Empfangshalle zeigen, wie wohlhabende Plantagenbesitzer des frühen 19. Jahrhunderts ihren Alltag gestalteten und Gäste empfingen. Diese Räume spiegeln die Lebensweise einer privilegierten Gesellschaftsschicht wider, die ihre Macht durch großzügig gestaltete Wohnräume zur Schau stellte.
Das Grundstück erstreckt sich über 55 Hektar und erfordert erhebliche Restaurierungsarbeiten wegen der Schäden durch Feuer und Vandalismus. Besucher sollten damit rechnen, dass viele Innenräume begrenzt zugänglich sind und dass Wanderwege durch die Gehöfte ungleichmäßig gepflegt sein können.
Das Haus gehört zu nur vier einflussreichen Federal-Style-Villen, die die architektonischen Muster von Häusern im antebellumischen Natchez prägten. Diese Gruppe von vier Strukturen definierte einen regionalen Baustil, der in der Stadt langfristig Wirkung zeigte.
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