Lakeport Plantation, human settlement in Arkansas, United States of America
Lakeport Plantation ist ein zweistöckiges Herrenhaus im griechischen Wiederbelebungsstil, das 1859 neben dem Mississippi River in Arkansas erbaut wurde. Das Gebäude besteht aus lokalem Zypressenholz und verfügt über eine breite Veranda mit weißen Säulen, große Fenster mit blaugrünen Fensterläden und zehn Räume im Erdgeschoss, darunter zwei Salons, ein Speisezimmer, einen Musikraum und eine angebaute Küche.
Das Haus wurde 1859 von Lycurgus Johnson erbaut, der die Plantage von seinem Vater Joel übernommen hatte und über 4.400 Acres und mehr als 150 versklavte Menschen kontrollierte. Nach dem Bürgerkrieg behielt Lycurgus Johnson sein Land und galt als fairer Arbeitgeber der Freigelassenen, bevor die Plantage 1927 an Sam Epstein verkauft wurde.
Das Lakeport Plantation-Haus trägt den Namen der Familie Johnson, die das Anwesen im 19. Jahrhundert prägte und es später an andere Eigentümer weitergab. Die Ausstellungen zeigen heute das Leben von Landbesitzern, versklavten Menschen, Pächtern und Handwerkern, was die verschiedenen Rollen sichtbar macht, die auf einem solchen Anwesen existierten.
Besucher können sich das Haus mit Führungen im Stundentakt unter der Woche oder auf eigene Faust mit selbstgeführten Touren erkunden, die von morgens bis nachmittags verfügbar sind. Das Grundstück ist leicht zugänglich und umfasst Nebengebäude wie ein Räucherhaus und eine separate Küche, was einen vollständigen Einblick in das Anwesen ermöglicht.
Das Haus wurde von der Familie Johnson genutzt, später aber von Sam Epstein, einem russischen Einwanderer, erworben, der zum führenden Bürger der Grafschaft wurde. Die Restaurierung wurde 2001 von der Arkansas State University übernommen, wodurch das Anwesen seit 2007 als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
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