Horn Island Chemical Warfare Service Quarantine Station, Chemische Kriegsführung-Teststation auf Horn Island, Mississippi, Vereinigte Staaten.
Die Horn Island Chemical Warfare Service Quarantine Station war eine Testanlage auf einer 2.000 Acres großen Fläche mit mehreren Gebäuden und Straßen. Ein schmales Bahnsystem mit 7,6 Meilen Länge diente zum Transport von Materialien über das Gelände.
Die Anlage wurde 1943 errichtet und betrieb von Oktober 1943 bis Juli 1944 etwa 23 Testserien mit toxischen Substanzen. Das Projekt wurde dann aufgelöst, da die Nähe zum zivilen Schiffsverkehr Sicherheitsbedenken aufwarf.
Die Insel war während des Krieges Heimat einer speziellen Forschungsgemeinschaft, wobei Wissenschaftler und ihre Familien in nahe gelegenen Städten lebten. Dieser temporäre Aufenthalt prägte die lokale Bevölkerung und hinterließ Spuren in der Erinnerung der Region.
Das Gelände ist heute schwer zugänglich, da es sich auf einer Insel befindet und unter Natur- und Denkmalschutz steht. Besucher sollten sich an Behörden oder Naturschutzorganisationen wenden, um Informationen zur möglichen Besichtigung zu erhalten.
1946 wurde in einer geheimen Operation namens Hornblow 133 Giftgasbomben von der Insel entfernt und verbrannt. Spätere Bodentests bestätigten, dass keine chemischen Spuren zurückgeblieben waren.
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