Fort Gaines, Militärfort auf Dauphin Island, USA
Fort Gaines ist eine Befestigung am Eingang der Mobile Bay mit dicken Ziegelmauern, Bastionen, Geschützstellungen, Kasernengebäuden und einem Leuchtturm, der den Golf von Mexiko überblickt. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen und bietet Durchgänge, Innenhöfe und offene Plattformen, von denen aus man das Wasser und die Umgebung sehen kann.
Der Bau begann 1821, um die Küste und den Hafen von Mobile zu schützen, und die Anlage wechselte während des Bürgerkriegs 1864 nach schwerem Beschuss durch Unionstruppen die Seite. In den folgenden Jahrzehnten blieb das Fort in Betrieb, bis es später seine militärische Rolle verlor und als Denkmal geöffnet wurde.
Der Name des Forts ehrt einen früheren Gouverneur, und Besucher können heute durch die Kasematten gehen, wo Soldaten einst lebten und arbeiteten. Das Bauwerk zeigt Kanonen und Ausrüstung aus der Zeit vor über hundert Jahren, sodass man nachvollziehen kann, wie der Alltag einer Garnison am Meer aussah.
Das Fort ist das ganze Jahr über geöffnet, sodass man die Anlage bei verschiedenen Wetterbedingungen besichtigen kann, wobei Führungen und Bildungsveranstaltungen regelmäßig stattfinden. Wer die Befestigung erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk tragen, da die Wege teilweise uneben sind und die Außenbereiche der Witterung ausgesetzt sein können.
Die Liste der gefährdetsten historischen Orte Amerikas führt diese Anlage auf, weil Stürme und der steigende Meeresspiegel fortlaufend an den Fundamenten nagen. Erosion hat bereits Teile des ursprünglichen Geländes verschlungen, sodass Sandsäcke und Schutzmaßnahmen rund um die Mauern sichtbar sind.
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