Cueva de los Portales, Naturhöhle in Pinar del Río, Kuba
Die Cueva de los Portales ist eine Kalksteinhöhle in Pinar del Río mit einer großen natürlichen Brücke, durch die der Fluss Caiguanabo fließt. Das System besteht aus mehreren Kammern mit bis zu 30 Metern Höhe und verbundenen Höhlenräumen.
Die Höhle wurde 1962 während der Kubakrise als Hauptquartier der Westarmee genutzt und diente als militärisches Kommandozentrum. Der Ort spielte eine wichtige Rolle als Zufluchtsort und Operationsbasis während dieses internationalen Konflikts.
Der Ort bewahrt Möbel aus den 1960er Jahren auf, darunter ein Feldbett von Che Guevara, Tische und Schachausrüstungen in den Höhlenkammern. Diese Gegenstände zeigen, wie Menschen in diesem unterirdischen Raum während einer turbulenten Zeit lebten und arbeiteten.
Besucher sollten ihre eigenen Taschenlampen mitbringen, da die Höhle keine permanente Beleuchtung hat. Eine gute Ausrüstung ist wichtig, um die verschiedenen Kammern sicher zu erkunden.
Die Höhle beherbergt Kolonien von nachtaktiven Fledermäusen in ihren verbundenen Kammern. Die Fledermauspopulationen nutzen die verschiedenen Räume des Systems als natürliche Lebensräume.
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