Kuba, Karibische Inselnation zwischen Nord- und Südamerika
Kuba ist ein Inselstaat in der Karibik zwischen Nordamerika und Südamerika, der sich über eine Hauptinsel, Isla de la Juventud und mehr als viertausend kleinere Inseln und Riffe erstreckt. Die Nordküste grenzt an den Atlantik und den Golf von Mexiko, während das südliche Ufer ans Karibische Meer stößt, und das Land zeigt Berge im Südosten sowie weite Ebenen in der Mitte und im Westen.
Spanien brachte die Insel 1492 unter koloniale Herrschaft, und diese dauerte bis zum Ende des Spanisch-Amerikanischen Krieges im Jahr 1898. Nach der Gründung der Republik im Jahr 1902 kam es zu wechselnden Regierungen, bis die Revolution von 1959 eine neue Führung etablierte.
Musik wie Son, Rumba und Salsa erklingen in vielen Straßen und Häusern und prägen den Alltag der Menschen. Rum wird lokal hergestellt und ist oft Teil geselliger Treffen, während Zigarren aus handgerolltem Tabak zum Alltag und zur Identität der Insel gehören.
Die trockenere Zeit von November bis April bietet angenehme Reisebedingungen, während zwischen Juni und November Wirbelstürme auftreten können. Für die Einreise ist eine Touristenkarte erforderlich, die Reisende vor Ankunft besorgen sollten, und lokale Währung lässt sich am besten vor Ort wechseln.
Die Schweinebucht war 1961 Schauplatz einer gescheiterten Invasion von Exilanten, die von den USA unterstützt wurden. Der Zapata-Sumpf bildet das größte Feuchtgebiet der Karibik und bietet Lebensraum für seltene Arten wie das einheimische Kubakrokodil.
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