Zapata-Sumpf, Geschütztes Feuchtgebiet in der Provinz Matanzas, Kuba
Der Nationalpark Zapata-Sumpf ist ein Schutzgebiet an der Südküste von Matanzas, das eine vielfältige Mischung aus Mangrovenwald, Grasland und Küstenlebensräumen bietet. Das Gebiet umfasst auch Korallenriffe und mehrere kleinere Flussysteme, die durch die flache, mit Wasser gesättigte Landschaft fließen.
Das Gebiet wurde 2001 als Ramsar-Schutzgebiet anerkannt und 2003 auf die vorläufige Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Diese Anerkennung folgte internationalen Bestrebungen zum Schutz einer der bedeutendsten Feuchtlandregionen der Karibik.
Die Gemeinden rund um das Schutzgebiet bewahren traditionelle Lebensweisen durch Fischerei, Imkerei und handwerkliche Fertigkeiten, die über Generationen weitergegeben wurden. Diese Praktiken prägen bis heute das Bild der Region und zeigen, wie Menschen hier im Einklang mit der Natur leben.
Das Gebiet lässt sich auf mehreren Wanderwegen und per Boot erkunden, wobei die Bedingungen je nach Jahreszeit unterschiedlich sind. Die beste Zeit für Besuche ist die Trockenzeit, wenn Wege zugänglicher sind und Insekten weniger lästig werden.
Das Gebiet beherbergt das seltene kubanische Krokodil und vier Vogelarten, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen. Diese endemischen Arten machen das Sumpfland zu einem der Orte mit dem höchsten Grad an Biodiversität in der Region.
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