Jardín botánico Nacional de Cuba, Botanischer Garten in Havanna, Kuba.
Der Garten erstreckt sich über mehrere hundert Hektar und beherbergt tausende Pflanzenarten in verschiedenen Bereichen, von tropischen Gewächshäusern bis zu Freiflächen. Spezialisierte Zonen zeigen Sukkulenten, Orchideen, Wasserpflanzen und andere Sammlungen, die systematisch organisiert sind.
1967 übertrug die oberste Staatsführung der Universität Havanna die Aufgabe, einen neuen botanischen Garten zu schaffen; gegründet wurde er 1968 unter direkter Beratung von Prof. Dr. Johannes Bisse von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 1984 wurde er für das Publikum geöffnet. 1989 entstand zum 30. Jahrestag der kubanischen Revolution der Japanische Garten mit Unterstützung des japanischen Erinnerungsvereins für die Weltausstellung und des japanischen Botschafters in Kuba.
Der japanische Garten zeigt die freundschaftliche Verbindung zwischen Kuba und Japan durch seine traditionelle Gestaltung und Pflanzenauswahl. Besucher können dort die subtile Harmonie zwischen Wasser, Steinen und Pflanzen erleben, die für diese Gartentradition charakteristisch ist.
Der Zugang erfolgt über die Straße El Rocío in Calabazar, etwa 25 Kilometer südlich von Havanna. Ein Auto ist sehr hilfreich, um die großen Entfernungen zwischen den verschiedenen Bereichen zu bewältigen.
Das Herbarium enthält über 100.000 Exemplare von kubanischen Pflanzen und ist eine der größten solcher Sammlungen in der Karibik. Besucher können in diesem wissenschaftlichen Archiv die botanische Vielfalt der Insel dokumentiert sehen.
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