Palacio de Aldama, Neoklassizistisches Herrenhaus in Havanna, Kuba
Der Palacio de Aldama ist eine neoklassizistische Residenz, die einen ganzen Block in der Amistad-Straße einnimmt und sich zwischen Reina und Estrella erstreckt. Das Gebäude besitzt eine symmetrische Fassade mit großen Säulen und zwei Geschosse plus ein Zwischengeschoss in seiner ursprünglichen Form.
Der Palacio wurde 1840 vom dominikanischen Architekten Manuel José Carrera erbaut und war damals ein Symbol des kolonialen Reichtums. 1869 wurde das Anwesen von spanischen Freiwilligen geplündert, was einen Wendepunkt in seiner Geschichte markierte.
Die Steinfassaden aus fein bearbeiteten Quadern und die große Marmorstiege aus Carrara-Marmor zeigen noch heute den Wohlstand der Kolonialzeit. Der Innenraum spiegelt die Handwerkskunst einer Epoche wider, in der reiche Familien ihre Macht durch Architektur ausdrückten.
Das Institut für Geschichte Kubas nutzt das Gebäude heute als Nationaldenkmal und bietet Besuchern einen Einblick in seine Räume. Für die beste Erfahrung sollte man die symmetrische Anordnung und die Architekturdetails langsam erkunden, um die Handwerkskunst vollständig zu würdigen.
Das Gebäude wurde 1949 als Nationales Denkmal geschützt, nachdem es knapp einer Abrissdrohung entging. Diese Anerkennung rettete es vor dem Verschwinden und ermöglichte seine Umwandlung in ein bedeutendes historisches Institut.
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