Prado y Colón Boulevard, Boulevard und Promenade in Centro Habana, Kuba.
Der Boulevard erstreckt sich vom Malecon bis zur Calle Máximo Gómez und verbindet zwei bedeutende Stadtteile Havannas. Entlang des Weges sieht man Marmorbänke, bronzene Löwen und Korallensteinmauern, die dem Ort ein europäisches Gepräge geben.
Der Boulevard wurde 1925 von dem französischen Landschaftsarchitekten Jean-Claude Nicolas Forestier als erster europäisch gestalteter Boulevard Havannas umgestaltet. Die Renovierung brachte neue dekorative Elemente und Strukturen mit sich, die das Stadtbild modernisieren sollten.
Die Nationale Ballettschule Kubas prägt diese Straße durch ihre künstlerische Präsenz. Der Ort ist Treffpunkt für Menschen, die sich für Tanz und Performance interessieren, und vermittelt einen Eindruck von Kubas Engagement für künstlerische Ausbildung.
Der Boulevard fungiert als Grenzlinie zwischen Centro Habana und der Altstadt, was ihn zu einem hilfreichen Orientierungspunkt macht. Der Weg ist leicht begehbar und bietet unterwegs mehrere Ruheplätze zum Verweilen.
Die bronzenen Löwen, die den Boulevard schmücken, wurden 1928 aus Metall stillgelegter Kanonen gegossen, ein faszinierendes Beispiel für die Umwandlung militärischer Materialien in Kunstwerke. Diese Skulpturen erzählen eine ungewöhnliche Geschichte über Havannas Modernisierungsprojekte unter Präsident Gerardo Machado.
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