Jardines de la Reina, Geschütztes Meeresgebiet im Süden Kubas.
Jardines de la Reina ist ein Meeresschutzgebiet an der Südküste Kubas mit etwa 600 Inseln und ausgedehnten Korallenriffen. Das Gebiet bedeckt eine große Wasserfläche und ist kaum besiedelt.
Christopher Columbus ankerte hier während seiner zweiten Reise 1494 an und benannte die Inseln nach Königin Isabella von Spanien. Das Gebiet wurde später als Meeresschutzzone ausgewiesen.
Der Park ist ein Beispiel für nachhaltigen Meeresschutz in der Karibik und erlaubt traditionelle kubanische Fischereipraxiken unter strengen Umweltauflagen. Besucher sehen, wie lokale Fischer und Naturschutz nebeneinander existieren.
Der Zugang erfolgt über den Hafen von Júcaro, und Besucher übernachten auf schwimmenden Unterkunftseinrichtungen, da es keine Landbasis gibt. Die beste Zeit ist während der trockeneren Monate, wenn die Meeresbedingungen stabiler sind.
Das Gebiet beherbergt einige der ältesten schwarzen Korallen der Karibik mit Exemplaren, die Tausende von Jahren alt sind. Diese seltenen Korallen wachsen extrem langsam und sind daher besonders wertvoll für wissenschaftliche Forschung.
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