Valle de los Ingenios, Zuckerplantagen-Tal in Sancti Spíritus, Kuba
Das Valle de los Ingenios ist ein System von verbundenen Tälern mit Überresten von mehr als fünfzig Zuckermühlen, kolonialen Häusern und Feldern. Die Landschaft zeigt die Ausdehnung dieser landwirtschaftlichen Produktion mit Türmen, Ruinen und erhaltenen Gebäuden aus verschiedenen Epochen.
Dieses Tal war vom späten 18. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert ein Zentrum der Zuckerproduktion in Kuba. Die Region expandierte schnell, als Plantagenbesitzer immer mehr Mühlen bauten, um die wachsende europäische Nachfrage zu bedienen.
Die erhaltene Architektur zeigt, wie Zuckerplantagen in der Kolonialzeit organisiert waren und wie Menschen hier zusammenlebten. Sie können sehen, wie die Gebäude angeordnet sind und verstehen, welche Rolle jedes Haus im Alltag der Plantage spielte.
Besucher können die Täler zu Fuß erkunden oder an Führungen teilnehmen, die von Trinidad aus starten. Der beste Überblick über die gesamte Region entsteht von der Turmspitze, von der aus man die Ausdehnung der Plantagen sehen kann.
Die Manaca-Iznaga Warte hat oben eine Glocke, die früher jeden Tag die Arbeitszeiten der Plantage ankündigte. Diese Glocke war das einzige Zeitmessinstrument für Menschen, die keine anderen Uhren besaßen.
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