Castillo de Jagua, Spanische Kolonialfestung am Eingang der Bucht von Cienfuegos, Kuba
Das Castillo de Jagua ist eine Befestigung aus Stein an der Einfahrt der Bucht von Cienfuegos, mit mehreren Ebenen und einer Beobachtungstür auf der Spitze. Eine hölzerne Zugbrücke überquert noch heute den trockenen Burggraben am Eingangstor.
Die Festung wurde 1742 auf Befehl des spanischen Königs Philipp V. erbaut, um Schiffe vor Piraten zu schützen, die die Bucht ansteuerten. Sie diente über Jahrhunderte als wichtiger Verteidigungspunkt gegen Angreifer vom Meer.
Die Festung war lange Zeit ein wichtiger Verteidigungspunkt für die lokale Bevölkerung und prägt das Bild der Bucht bis heute. Sie steht als Symbol der Kolonialzeit und zeigt, wie die Spanier die Küste kontrollierten und schützten.
Das Fort ist mit dem Boot von Cienfuegos aus zu erreichen, wobei mehrmals täglich Fahrten angeboten werden, oder man nimmt ein Taxi zum Dorf Pasacaballo an der Küste. Besucher sollten beachten, dass die Bootsfahrten von den Gezeitenständen abhängen und das Wetter die Zugänglichkeit beeinflussen kann.
In der Nähe der Festung liegen die Überreste eines sowjetischen Atomprojekts, das nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nie fertiggestellt wurde. Diese verlassene Atomstadt erzählt eine Geschichte des Kalten Krieges, die an der Küste Kubas unvollständig blieb.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.