Cienfuegos, Koloniale Hafenstadt im Süden Kubas.
Cienfuegos ist eine Hafenstadt an der Südküste Kubas in der gleichnamigen Provinz, die sich entlang einer weiten Bucht mit ruhigem Wasser erstreckt. Die Straßen folgen einem rechtwinkligen Muster und verbinden koloniale Gebäude mit Säulen, geschwungenen Balkonen und hohen Fenstern mit Holzläden.
Französische Siedler gründeten die Stadt 1819 auf zuvor unbewohntem Land und nannten sie zunächst Fernandina de Jagua, bevor sie nach dem spanischen Generalgouverneur umbenannt wurde. Die französische Prägung blieb über Jahrzehnte sichtbar, während die Stadt sich zu einem wichtigen Hafen für den Zuckerhandel entwickelte.
Der Parque José Martí bildet das gesellschaftliche Zentrum mit seinen Bänken unter Palmen, wo sich Einheimische zum Plaudern treffen und Kinder auf den gepflasterten Wegen spielen. An den Wochenenden bringen Familien Musikinstrumente mit und improvisieren gemeinsame Tanzabende unter freiem Himmel.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die meisten Gebäude von touristischem Interesse innerhalb eines Radius von zwanzig Minuten vom Hauptplatz liegen. Entlang der Uferpromenade Malecón findet man Schatten unter Arkaden und offene Sitzgelegenheiten mit Blick auf das Wasser.
Das örtliche Observatorium wurde bereits 1905 errichtet und dient bis heute der astronomischen Forschung mit seinen alten Teleskopen aus Messing. Die nahegelegene Festung Castillo de Jagua bewacht seit drei Jahrhunderten die Einfahrt zur Bucht und ist nur per Boot erreichbar.
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