Nationalpark Desembarco del Granma, Naturschutzgebiet und Nationalpark in der Provinz Granma, Kuba
Der Desembarco del Granma Nationalpark ist ein Schutzgebiet und UNESCO-Welterbe im Südwesten der kubanischen Provinz Granma, das Küstengebirge, Kalksteinfelsen und einen Meeresabschnitt umfasst. Das Gebiet reicht von steilen Berghängen direkt bis ans Meer und zeigt eine ungewöhnlich dichte Abfolge verschiedener Ökosysteme auf engem Raum.
Der Park ist vor allem dafür bekannt, dass hier im Dezember 1956 eine revolutionäre Expeditionsgruppe an Land ging und damit den bewaffneten Kampf einleitete, der zur kubanischen Revolution führte. Das Gebiet trägt heute den Namen des Schiffes, mit dem diese Gruppe die Küste erreichte.
In den Küstengebieten des Parks finden Besucher noch heute Spuren vorspanischer Bewohner, darunter Höhlensiedlungen und Felszeichnungen. Diese Überreste geben einen konkreten Eindruck davon, wie Menschen einst in dieser kargen Landschaft lebten.
Das Gelände ist steil und unwegsam, weshalb eine gute körperliche Verfassung und die Begleitung eines ortskundigen Führers empfohlen werden. Die Trockenzeit, die grob von November bis April dauert, erleichtert die Fortbewegung erheblich.
Die Meeresküste des Parks weist eine der am besten erhaltenen Abfolgen mariner Terrassen der Karibik auf, die durch tektonische Hebungen entstanden sind und heute als Felsstufen aus dem Wasser ragen. Diese geologische Formation ist weltweit selten in dieser Deutlichkeit zu beobachten.
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