Provinz Guantánamo, Östliche Provinz in Kuba.
Guantánamo ist eine östliche Provinz Kubas, die sich über bergiges Gelände mit dichten Wäldern im Norden und trockenerer Landschaft im Süden erstreckt. Das Gebiet wird durch mehrere Bergketten geprägt, die eine vielfältige Umgebung mit verschiedenen Klimazonen schaffen.
Die Provinz gewann während des Spanisch-Amerikanischen Krieges Ende des 19. Jahrhunderts strategische Bedeutung, als die Vereinigten Staaten militärische Interessen in der Region verfolgten. Dieser Konflikt führte zur Errichtung einer Marinestützpunkt an der Guantánamo-Bucht, der die Zukunft der Provinz prägen sollte.
Die Gegend zeigt eine Mischung aus spanischen, karibischen und nordamerikanischen Einflüssen, die in Gebäuden mit Holzveranden und bunten Fassaden sichtbar werden. Diese Architektur prägt das Aussehen kleinerer Dörfer und vermittelt das Gefühl einer abgelegenen, in sich geschlossenen Region.
Die Carretera Central verbindet die Provinz mit größeren kubanischen Städten und ermöglicht landgestützte Reisen durch die Region. Der internationale Flughafen Mariana Grajales bietet eine weitere Verbindungsmöglichkeit für Besucher, die von außen anreisen.
Die Provinz hat eine besondere geografische Position: Sie teilt eine Landgrenze mit einer US-Militäranlage auf der Insel, einem einzigartigen Merkmal in der Region. Nachts können Besucher von der östlichen Küste aus sogar die Lichter Haitis sehen, was die geografische Nähe zu anderen karibischen Inseln verdeutlicht.
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