Provinz Pinar del Río, Provinzregion im Westen Kubas
Pinar del Río ist eine Provinz im westlichen Kuba mit markanten Kalksteinhügeln namens Mogoten und breiten Tälern mit fruchtbaren Böden. Die Landschaft wird von Feldern geprägt, die überwiegend für Tabakanbau genutzt werden, und beherbergt unterschiedliche landwirtschaftliche Siedlungen sowie mehrere Ortschaften.
Das Gebiet wurde ursprünglich Nueva Filipinas genannt, weil asiatische Arbeiter zu dieser Zeit auf den Plantagen arbeiteten, bis die Provinz 1879 ihren neuen Namen erhielt. Diese Umbenennung markierte eine Verschiebung in der lokalen Identität, die sich auf das Land selbst konzentriert.
Die Region ist bekannt für ihre Tabakanbautradition, bei der Bauern ihre Pflanzen auf roten Böden ernten und die geernteten Blätter in großen Trocknungsschuppen verarbeiten. Besucher können in den Tälern sehen, wie diese Arbeit noch immer von Hand erfolgt und ein wichtiger Teil des lokalen Lebens ist.
Die Provinz ist über die Carretera Central von Havanna aus erreichbar, wobei die Fahrt relativ gerade Straßen folgt. Unterwegs gibt es mehrere Unterkünfte und Rastplätze, besonders in den talreichen Gebieten wie dem Viñales-Tal.
Die roten Böden der Provinz haben eine besondere chemische Zusammensetzung, die den hier angebauten Tabakpflanzen einen eigenständigen Geschmack verleiht, den man in anderen Regionen nicht findet. Dieser natürliche Unterschied ist der Grund, warum Raucher die Zigarren von hier bevorzugen.
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