Monumento a los defensores de la frontera, Militärisches Gedenkmonument im Campo de Marte, Lima, Peru.
Das Monumento a los defensores de la frontera ist ein Kriegsdenkmal im Campo de Marte, das aus einer Granitplinthe mit achtundzwanzig Bronzefiguren besteht. Die Figuren zeigen Soldaten in Kampfszenen im vorderen Bereich sowie Darstellungen von Gerechtigkeit und Völkerrecht, und das Ganze erhebt sich etwa 25 Meter von der Basis.
Das Denkmal wurde zwischen 1944 und 1945 unter Präsident Manuel Prado Ugarteche errichtet, um an die Soldaten zu erinnern, die im Krieg von 1941 zwischen Peru und Ecuador starben. Dieser Konflikt war einer der wichtigsten bewaffneten Auseinandersetzungen in der Geschichte beider Länder und markierte eine Auseinandersetzung um grenzgebiete zwischen den beiden Nationen.
Die Bronzefiguren stellen die Regionen Tumbes, Jaén und Maynas dar und symbolisieren damit die Verbindung dieser Gebiete zur Grenze. Die Statuen der Flüsse Marañón und Amazonas unterstreichen die geografische Bedeutung dieser Wasserwege für die betroffenen Provinzen.
Das Denkmal befindet sich im Campo de Marte, einem öffentlichen Platz, der leicht zugänglich ist und wo man das Monument von verschiedenen Seiten betrachten kann. Besucher sollten beachten, dass die beste Ansicht tagsüber möglich ist, wenn das Licht die Details der Bronzefiguren deutlich hervorhebt.
An der Rückseite des Monuments zeigt ein Bronzewerk ein Handschlag zwischen einer peruanischen und einer ecuadorianischen Figur, was die Wiederversöhnung nach dem Krieg symbolisiert. Dieses Detail wird von vielen Besuchern übersehen, obwohl es die friedliche Botschaft des Denkmals zusammenfasst.
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