Autódromo Juan y Oscar Alfredo Gálvez, Rennstrecke in Villa Riachuelo, Buenos Aires, Argentinien
Das Autódromo Oscar y Juan Gálvez ist eine Motorsportstrecke in Villa Riachuelo, Buenos Aires, die verschiedene Streckenkonfigurationen mit Längen bis zu etwa 6 Kilometern bietet. Das flache Gelände erlaubt flexible Layouts für Rennen unterschiedlicher Serien, vom Tourenwagen bis zu Formelwagen.
Der Präsident Juan Domingo Perón eröffnete die Anlage im Jahr 1952 unter dem Namen Autódromo 17 de Octubre, bevor sie später zu Ehren der Gálvez-Brüder umbenannt wurde. Zwischen 1953 und 1998 fanden hier zwanzig Formel-1-Rennen statt, die Argentiniens Motorsportszene international bekannt machten.
Die Rennstrecke wurde nach den legendären Piloten Oscar und Juan Gálvez benannt, die für Argentinien als Pioniere des nationalen Rennsports gelten. Tausende Fans sammeln sich hier an Rennwochenenden, wenn Tourenwagen ihre Runden drehen und die Tribünen mit den Farben der Teams gefüllt sind.
Die Anlage befindet sich im südlichen Teil von Buenos Aires und bietet Platz für rund 45.000 Zuschauer auf weitläufigen Tribünen. Von den meisten Sitzplätzen aus kann man große Teile der Strecke überblicken, sodass Besucher mehrere Rennabschnitte gleichzeitig verfolgen können.
Gerhard Berger stellte 1997 mit 1:27.981 die schnellste jemals auf dieser Strecke gefahrene Formel-1-Runde auf, ein Rekord, der bis heute unerreicht bleibt. Die Anlage wurde ursprünglich für das Formel-1-Debüt Argentiniens konzipiert, das nur ein Jahr nach der Einweihung stattfand.
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