Mataderos, Verwaltungsbezirk im Westen von Buenos Aires, Argentinien
Mataderos ist ein westlich gelegenes Viertel in Buenos Aires, das sich zwischen Emilio Castro Avenue und General Paz Avenue erstreckt. Der Ort entwickelte sich rund um Schlachthöfe und zeigt heute noch die Spuren dieser Vergangenheit in seiner Struktur und Ausstattung.
Das Viertel entstand im späten 19. Jahrhundert, nachdem 1889 neue Schlachthöfe errichtet wurden, die die älteren Viehkörrale ersetzten. Diese Infrastruktur machte Mataderos zu einem wichtigen Zentrum für Viehwirtschaft und Fleischverarbeitung in Buenos Aires.
Der Wochenmarkt von Mataderos zeigt Handwerkstradition und regionale Küche, wo Besucher traditionelle Gaucho-Künste erleben können.
Das Viertel ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und hat breite Straßen, die das Erkunden zu Fuß erleichtern. Besucher sollten wissen, dass der Wochenmarkt am Sonntag stattfindet und der Ort dann besonders lebendig ist.
Ein ehemaliges Schlachthaus-Verwaltungsgebäude beherbergt nun das Criollo-Museum, das authentische Gaucho-Ausrüstung und Werkzeuge zeigt. Dieses Museum hilft Besuchern, die Arbeitskultur früherer Generationen zu verstehen.
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