Encruzilhada do Sul, Verwaltungsgemeinde in Rio Grande do Sul, Brasilien.
Encruzilhada do Sul ist eine Gemeinde in Rio Grande do Sul im Süden Brasiliens mit sanften Hügeln und landwirtschaftlichen Flächen. Das Gelände liegt etwa 389 Meter über dem Meeresspiegel und prägt das Aussehen der gesamten Region.
Das Gebiet war ursprünglich von den indigenen Völkern der Guarani und Kaingang besiedelt, bevor portugiesische Siedler kamen. Im 19. Jahrhundert brachten deutsche und italienische Einwanderer neue Praktiken und Kulturen mit sich.
Die Gemeinde bewahrt die Gaucho-Traditionen in ihrem Alltag, besonders beim Anbau von Yerba Mate und beim Teilen von Chimarrão mit Familie und Nachbarn. Diese Praktiken prägen das soziale Leben und verbinden die Menschen mit ihrer südlichen Herkunft.
Die Region hat ein feuchtes subtropisches Klima mit Durchschnittstemperaturen zwischen -2,5°C im Winter und 36,7°C im Sommer, wobei jährlich etwa 1.704 mm Regen fällt. Besucher sollten sich je nach Jahreszeit mit passender Kleidung vorbereiten und die regenreicheren Monate einplanen.
Das Gebiet spielt eine wichtige Rolle bei der Versorgung Brasiliens mit Getreide und anderen Feldfrüchten durch intensive landwirtschaftliche Produktion und Viehzucht. Diese wirtschaftliche Spezialisierung macht die Region zu einem der Kerngebiete der brasilianischen Landwirtschaft.
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