Villarrica, Koloniale Siedlung im Departamento Guairá, Paraguay
Villarrica ist eine Stadt in der Guairá-Abteilung in südlichen Paraguay, die sich über bewaldete Hügel erstreckt und sich nahe dem Ybytyruzu-Gebirgszug befindet. Sie liegt etwa 180 Meter über dem Meeresspiegel und hat sich zu einem lokalen Zentrum für Bildung und Gemeinschaftsleben entwickelt.
Die Stadt wurde 1570 vom spanischen Kapitän Ruy Díaz Melgarejo gegründet und erlebte eine turbulente Frühzeit mit wiederholten Verlegungen. Diese Umzüge waren die Folge von Angriffen durch portugiesische Bandeiranten und andere Konflikte, bis sie sich 1683 endgültig an ihrem heutigen Standort niederließ.
Der Manuel-Ortiz-Guerrero-Park zeigt Denkmäler und Skulpturen, die lokale Dichter würdigen und Besuchern einen Ort zum Verweilen bieten. Der Park wird von Einheimischen regelmäßig besucht und spiegelt die Verbindung der Stadt zur Literatur wider.
Die Stadt hat mehrere Schulen und Hochschulen, darunter die Katholische Universität und verschiedene Fachschulen, die Studierenden Lernmöglichkeiten bieten. Besucher sollten sich darauf einstellen, dass dies ein lebendes Gemeinschaftszentrum ist und nicht nur ein touristisches Ziel.
Die Stadt ist als die 'Wandernde Stadt' bekannt, da sie während der Kolonialzeit siebenmal ihren Standort wechselte, bevor sie sich endgültig niederließ. Dieser ungewöhnliche Weg prägt bis heute die lokale Geschichte und das Gedächtnis der Bewohner.
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