São Bernardo do Campo, Industriegemeinde im Bundesstaat São Paulo, Brasilien
São Bernardo do Campo ist eine Gemeinde in der Metropolregion São Paulo im Bundesstaat São Paulo. Die Fläche erstreckt sich über mehrere Bezirke mit dicht besiedelten urbanen Gebieten im Norden und grüneren Abschnitten in Richtung der Küstengebirge im Süden.
Die Siedlung wurde 1553 von João Ramalho als Vila de Santo André da Borda do Campo gegründet und erhielt 1890 den Status einer eigenständigen Gemeinde. Die Industrialisierung setzte im frühen 20. Jahrhundert ein, als Fabriken entlang der Eisenbahnlinien entstanden und Arbeiter aus verschiedenen Regionen anzogen.
Der Ort hat sich zu einem wichtigen Zentrum der Automobilindustrie entwickelt, was sich in den weitläufigen Werksanlagen entlang der Hauptverkehrsachsen zeigt. Gewerkschaftsbewegungen haben hier in den späten 1970er Jahren maßgebliche soziale Veränderungen angestoßen, die bis heute das lokale Selbstverständnis prägen.
Die wichtigsten Autobahnen Via Anchieta und Rodovia dos Imigrantes verbinden die Gemeinde mit der Stadt São Paulo und der Küstenregion. Öffentliche Verkehrsmittel umfassen städtische Buslinien, die die verschiedenen Bezirke miteinander verbinden und Anschlüsse zum regionalen Bahnsystem bieten.
Cidade da Criança war der erste Themenpark Brasiliens, als er 1968 seine Tore öffnete. Der Park liegt auf einem Hügel und bietet neben Attraktionen auch einen Blick über die umliegenden industriellen und grünen Flächen.
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