Osasco, Industriezentrum in der Metropolregion São Paulo, Brasilien
Osasco ist eine Großstadt im Bundesstaat São Paulo, die sich nordwestlich entlang des Flusses Tietê erstreckt. Die Stadt grenzt direkt an die Hauptstadt São Paulo und bildet einen wichtigen Teil der metropolitanen Region.
Die Siedlung entstand während der Kolonialzeit als Außenposten von São Paulo und blieb lange ein ländliches Gebiet. Am 19. Februar 1962 trennte sich das Gebiet offiziell und wurde zu einer eigenständigen Gemeinde.
Der Name stammt von der italienischen Gemeinde Osasco, der Heimatstadt des Gründers Antonio Giuseppe Agù aus der Provinz Turin. Diese Verbindung zeigt sich noch heute in Straßennamen und Vierteln, die an die frühen italienischen Siedler erinnern.
Mehrere S-Bahn-Linien des CPTM-Systems verbinden das Zentrum mit São Paulo und anderen Nachbarstädten. Autobahnen führen in alle Richtungen und ermöglichen eine schnelle Anreise aus verschiedenen Teilen der Metropolregion.
In den Industriezonen entstehen Güter für das brasilianische Bahnnetz, darunter Waggons und Zugkomponenten. Diese Produktionsstätten gehören zu den größten ihrer Art in ganz Südamerika und prägen die lokale Wirtschaft.
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