Beth-El-Synagoge, Reformsynagoge in Vila Buarque, São Paulo, Brasilien
Die Sinagoga Beth El ist eine jüdische Kultstätte in Vila Buarque mit einer ungewöhnlichen siebeneckigen Grundform und byzantinischen Elementen wie Türmen, Kuppeln und farbigen Glasfenstern an den Außenfassaden. Die architektonischen Details schaffen ein eindrucksvolles Äußeres, das sie von anderen religiösen Gebäuden in der Umgebung unterscheidet.
Das Gebäude wurde 1929 erbaut und war das erste große Synagogengebäude in São Paulo, mit den ersten Gottesdiensten 1932. Der Bau wurde durch Mittel jüdischer Familien und die Initiative von Salomão Klabin ermöglicht.
Die Synagoge dient bis heute als Ort religiöser Versammlungen und beherbergt das Jüdische Museum von São Paulo, wo Besucher Ausstellungen zur lokalen jüdischen Geschichte und Identität erkunden können. Der Ort verbindet Glaubenspraxis mit der Bewahrung von Erinnerungen und Traditionen für die Gemeinschaft.
Das Gebäude hat eingeschränkte Öffnungszeiten und ist hauptsächlich während wichtiger jüdischer Feiertage für Besucher zugänglich, insbesondere Rosh Hashanah und Jom Kippur. Interessierte können sich vorab informieren, da regelmäßig Führungen und Museumskurse angeboten werden.
Die siebeneckige Form des Gebäudes wurde bewusst gewählt und bezieht sich auf zwei Bedeutungsebenen der Zahl Sieben in der jüdischen Tradition: die sieben Wochentage und die sieben Arme des Menora-Leuchters. Diese duale symbolische Verbindung macht das Gebäude zu einem besonderen Beispiel religiöser Architektur.
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