Südrhodesien, Britische Kolonie im südlichen Afrika.
Zwischen 1923 und 1979 umfasste Südrhodesien Territorien vom Sambesi im Norden bis zum Limpopo im Süden. Das Gebiet erstreckte sich über Hochland, Flusstäler und trockene Regionen im südlichen Afrika.
Die Kolonie entstand 1888, als Cecil Rhodes durch Verträge mit König Lobengula vom Volk der Ndebele Schürfrechte erhielt. Im Jahr 1923 wurde das Gebiet offiziell zur britischen Kronkolonie mit eigener Selbstverwaltung.
Die koloniale Verwaltung schuf ein duales System, das schwarze und weiße Bevölkerungen in Bildung, Landbesitz und politischer Teilhabe trennte. Diese Strukturen prägten die sozialen Räume und das tägliche Leben in den Städten und ländlichen Gebieten des Territoriums.
Die Kolonialregierung nutzte föderale Mittel, um in den 1950er Jahren Straßen, Eisenbahnen und öffentliche Gebäude im gesamten Territorium zu errichten. Viele dieser Infrastrukturprojekte veränderten die Landschaft und verbanden entlegene Gebiete mit den Handelszentren.
Während des Zweiten Weltkriegs verzeichneten militärische Einheiten aus Südrhodesien die höchste Verlustrate unter allen Streitkräften des britischen Empire. Diese Tatsache spiegelt die intensive Beteiligung des Territoriums an den globalen Konflikten jener Zeit wider.
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