Naletale, Archäologische Stätte im südlichen Zentrum Simbabwes
Naletale ist eine Ruinenstaette mit Steinmaeuern, die in ovaler Form etwa 60 Meter im Durchmesser angeordnet sind und Plaettchen fuer Haeuser tragen. Die Mauern weisen unterschiedliche Verzierungen auf, die zeigen, wie die Siedlung aufgebaut war.
Der Torwa-Staat gruendete diesen Ort im 17. Jahrhundert als Hauptstadt nach einer Uebersiedlung. Die Gruendung folgte auf etablierte Siedlungen an anderen Orten in der Region.
Die Steinmauern zeigen sechs verschiedene Dekorationsmuster, die das tägliche Leben der Bewohner widerspiegeln. Diese unterschiedlichen Muster auf den Plattformen geben bis heute Hinweise auf die sozialen Unterschiede zwischen den Menschen, die hier lebten.
Der Aufstieg zur Staette dauert etwa 30 Minuten zu Fuss ueber einen Granithugel. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und beachten, dass der Weg schroff und steinig ist.
Spaeter Ausgrabungen brachten Glasperlen und Keramik ans Licht, die zeigen, dass die Bewohner mit entfernten Handelsnetzen verbunden waren. Diese Fundstuecke belegen Kontakte, die sich ueber weite Entfernungen erstreckten.
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