Khami Ruins, Archäologische Stätte und UNESCO-Weltkulturerbe nahe Bulawayo, Simbabwe
Die Khami-Ruinen sind ein archaeologisches Gelaende in der Naehe von Bulawayo in Simbabwe, das aus mehreren Steinterrassen und kegelfoermigen Tuerme aus Granitbloecken besteht. Die Strukturen wurden ohne Moertel gebaut und zeigen eine entwickelte Bautechnik aus dem Mittelalter.
Das Gelaende entstand als Hauptstadt der Torwa-Dynastie und bluehte zwischen 1450 und 1650, nachdem die Zivilisation von Gross-Simbabwe ihren Niedergang erlebt hatte. Diese Bluetenzeit machte Khami zu einem wichtigen Zentrum in der Region.
Die Steinmauern zeigen aufwändige Muster wie Chevron- und Schachbrettmuster und spiegeln das handwerkliche Geschick mittelalterlicher afrikanischer Steinmetze wider. Diese Verzierungen sind an vielen Wänden sichtbar und verleihen dem Ort ein charakteristisches visuelles Merkmal.
Das Gelaende ist zu Fuss erkundbar und bietet Wege zwischen den verschiedenen Steinterrassen und Tuerme an. Besucher sollten bequemes Schuhwerk tragen und sich auf unebenes Gelaende vorbereiten.
Archaeologische Funde am Gelaende umfassen Artefakte aus China und Persien, was extensive Handelsnetzwerke waehrend des Mittelalters deutlich macht. Diese Objekte zeigen, dass die Region mit entfernten Teilen der Welt verbunden war.
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