Matopo-Gebirge, Gebirgskette und UNESCO-Weltkulturerbe in der Region Bulawayo, Simbabwe
Die Matobo Hills sind ein Gebirgssystem aus metamorphem Gestein im Südosten Simbabwes und gehören zum UNESCO-Welterbe. Große gerundete Felsblöcke überragen breite Täler, und das gesamte Gebiet bildet eine abwechslungsreiche Landschaft aus Granit, offenem Buschland und felsigen Schluchten.
Die Region war seit Tausenden von Jahren bewohnt und diente den San als spirituelles Zentrum, bevor europäische Siedler im späten 19. Jahrhundert ankamen. Im Jahr 1926 wurde das Gebiet zum ersten Nationalpark Simbabwes erklärt, was seine Nutzung und Verwaltung grundlegend veränderte.
Die San hinterließen in den Felsen Zeichnungen, die Tiere, Jagdszenen und spirituelle Figuren zeigen, und viele dieser Bilder sind noch heute sichtbar. Einige Stellen gelten als heilig und werden von Nachfahren lokaler Gemeinschaften bis heute für Zeremonien aufgesucht.
Das Gebiet ist am besten mit dem Auto von Bulawayo aus erreichbar, und geführte Touren helfen dabei, die wichtigsten Stellen zu finden. Da die Felsen viel Wärme speichern, empfiehlt es sich, früh am Morgen aufzubrechen und ausreichend Wasser mitzunehmen.
Die Hügel beherbergen eine der größten Konzentrationen von Kaffernadlern weltweit, was sie zu einem außergewöhnlichen Ort für Vogelbeobachter macht. Gleichzeitig leben dort sowohl schwarze als auch weiße Nashörner, was in einem einzigen Schutzgebiet sehr selten ist.
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