North-South Carrier, Wasserleitungssystem im östlichen Botswana.
Der North-South Carrier ist eine unterirdische Pipeline, die Rohwasser 360 Kilometer vom Letsibogo-Staudamm am Motloutse-Fluss zu einer Aufbereitungsanlage und einem Ausgleichsbecken in Mmamashia führt, etwa 15 Kilometer nordöstlich von Gaborone. Phase 1 wurde im Jahr 2000 fertiggestellt. Pumpstationen in Letsibogo, Moralane, Palapye und Serorome Valley befördern das Wasser, mit Druckausgleichsbecken in Moralane, Thoti Hill, Mameno und Lose Hill.
Das Wassertransportsystem entstand Ende der 1990er Jahre, um den wachsenden Wasserbedarf der Region zu decken, mit der ersten Betriebsphase im Jahr 2000. Das Projekt war eine Reaktion auf die Wasserknappheit in den südlichen Gebieten Botswanas.
Das Leitungssystem veränderte den Wasserzugang im östlichen Botswana von traditionellen Grundwasserbrunnen zur Oberflächenwasserverteilung.
Das Rohr liegt entlang des östlichen Straßen- und Eisenbahnkorridors unter der Erde; die Leitung selbst ist nicht öffentlich zugänglich. Sichtbar sind der Letsibogo-Damm am Motloutse und das Wasserwerk mit Ausgleichsbecken bei Mmamashia, etwa 15 km nordöstlich von Gaborone. Pumpstationen stehen in Letsibogo, Moralane, Palapye und Serorome Valley, Druckbrecherbecken in Moralane, Thoti Hill, Mameno und Lose Hill.
Die Leitung verläuft auf der gesamten Strecke unterirdisch; eine Umweltprüfung von 1994 für die Finanzierung durch die Norwegische Agentur für Entwicklungszusammenarbeit hielt die Auswirkungen für vertretbar, sofern Ober- und Unterboden getrennt abgetragen und wieder eingebaut würden, damit die heimische Vegetation entlang der Trasse nachwächst. Die Prüfung nannte den Umgang mit sozioökonomischen und archäologischen Fragen besonders herausragend.
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