Bukavu, Provinzhauptstadt in Süd-Kivu, Demokratische Republik Kongo.
Bukavu ist die Hauptstadt der Provinz Süd-Kivu und erstreckt sich über fünf Halbinseln entlang des Kivu-Sees auf einer Höhe von etwa 1.500 Metern. Die Stadt liegt am Ruzizi-Fluss und markiert die Grenze zur benachbarten Ruanda.
Die Stadt wurde 1901 als belgische Kolonialstation gegründet und hieß von 1927 bis 1953 Costermansville. Sie entwickelte sich innerhalb des traditionellen Gebiets des Bushi-Königreichs.
Der Name stammt aus der Mashi-Sprache und bezieht sich auf die Viehhaltung, was die landwirtschaftlichen Traditionen der Region widerspiegelt. Diese Verbindung zur Hirtenkultur ist in den umliegenden Gemeinden und den täglichen Gewohnheiten der Menschen vor Ort noch sichtbar.
Besucher erreichen die Stadt über den Flughafen Kavumu, der etwa 30 Kilometer nördlich liegt und Inlandsflüge anbietet. Der Hafen am See ist das Tor für Fracht und Waren, die auf dem Wasser ankommen.
Das Stadtbild enthält mehr als hundert Gebäude im Art-Déco-Stil aus der Kolonialzeit, die sich über die Ufer des Kivu-Sees verteilen. Diese architektonischen Überreste bilden eine unerwartete Schicht aus europäischem Design inmitten der afrikanischen Landschaft.
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