Kalgoorlie-Boulder, Bergbaustadt in Westaustralien
Kalgoorlie ist eine Bergbausiedlung in Western Australia, die sich durch rötliche Böden und weite Flächen auszeichnet. Die Stadt entwickelte sich um eine große Tagebaumine herum, die noch heute das Gelände prägt und den Kern der wirtschaftlichen Tätigkeit bildet.
Ein Goldsucher namens Paddy Hannan fand 1893 Gold in der Gegend, was Menschen aus verschiedenen Regionen anzog. Innerhalb eines Jahres entstand eine Siedlung, die sich rasch entwickelte und bis heute vom Bergbau lebt.
Der Ortskern bewahrt heute Gebäude und Fassaden aus der Gründungszeit, die von der Architektur der Jahrhundertwende geprägt sind. Besucher sehen Straßenzüge mit breiten Bürgersteigen, historischen Veranden und Eisendetails, die an die frühen Goldsuchertage erinnern.
Aufgrund der heißen und trockenen Bedingungen sollten Besucher Sonnenschutz und ausreichend Wasser mitbringen. Die meisten Stellen im Ort sind zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar, Orientierung erfolgt einfach über die Hauptstraßen.
Eine lange Rohrleitung versorgt die Siedlung mit Wasser aus Perth, da die Wüstenumgebung selbst kaum Wasserquellen bietet. Diese Leitung gilt als technische Meisterleistung und war bei ihrer Fertigstellung zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der längsten ihrer Art weltweit.
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