Bounty Islands, Granitarchipel im Südpazifik, Neuseeland.
Die Bounty-Inseln sind eine Gruppe von 13 Granitklippen und Felsen, die sich über etwa 135 Hektar Land verteilen und in drei Gruppen im südlichen Pazifik liegen. Diese zerklüftete Formation entstand durch natürliche Erosion und liegt etwa 200 Kilometer vor der Küste Neuseelands.
Captain William Bligh entdeckte diese Inseln 1788 während seiner Reise von England nach Tahiti mit der HMS Bounty, kurz bevor die berühmte Meuterei stattfand. Die Inseln wurden nach diesem legendären Schiff benannt, das in der Pazifikgeschichte einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Die Maori nennen diese Inseln Moutere Hauriri, was "Insel des zornigen Windes" bedeutet und die rauen Bedingungen an diesem abgelegenen Ort widerspiegelt. Der Name beschreibt treffend die extremen Wetterbedingungen, die Besucher hier erwarten.
Der Zugang erfordert spezielle Genehmigungen und erfahrene Navigation durch schwierige Gewässer ohne sichere Ankerplätze. Besucher sollten sich bewusst sein, dass die raue Umgebung und ständig wechselnde Bedingungen eine sorgfältige Planung erfordern.
Diese Inseln beherbergen nur eine Pflanzenart, Cooks Skorbut-Gras, das 2004 entdeckt wurde und unter den extremen Bedingungen gedeiht. Das Gras wächst hier, weil ständige Salzwassergischt und Regen andere Vegetation verhindern und diesen Ort zu einem botanischen Rätsel machen.
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