Currawinya-Nationalpark, Feuchtgebietsschutzpark im Südwesten von Queensland, Australien
Currawinya National Park ist ein Naturschutzgebiet in Südwest-Queensland mit einer Fläche von 344.000 Hektar, das rote Sandebenen, Mulga-Gebüsch, artesische Quellen, Tafelberge und felsige Gebirgsketten umfasst. Die verschiedenen Lebensräume entstehen durch die unterschiedliche Topografie und Bodenbeschaffenheit, die das Outback charakterisiert.
Das Schutzgebiet wurde 1991 gegründet, als die Queensland-Regierung die Homesteads Currawinya und Caiwarro erwarb und die Fläche des Parks grundlegend vergrößerte. Eine weitere bedeutende Erweiterung folgte 2015, als zusätzliches Land hinzugefügt wurde, um den Schutz zu erweitern.
Das Parkland liegt im Budjiti Country und bewahrt zahlreiche Stätten, die von der langfristigen Präsenz der Ureinwohner in dieser Region zeugen. Die Verbindung zwischen den Menschen und dem Sumpfland zeigt sich in den erhaltenen kulturellen Plätzen, die heute noch sichtbar sind.
Besucher benötigen Fahrzeuge mit Allradantrieb, um das Gelände zu erreichen, da die Region abgelegen ist und nur eingeschränkt zugänglich ist. Es ist wichtig, Treibstoff, Lebensmittel und Trinkwasser selbst mitzubringen, da vor Ort keine Versorgung verfügbar ist.
Zwei kontrastierende Seen sind das Herzstück: der Süßwassersee Lake Numalla und der Salzsee Lake Wyara, die zusammen etwa 200 Vogelarten anziehen, darunter Zugvögel aus fernen Ländern. Diese Seen entstehen durch unterschiedliche geologische Bedingungen und sind für die Tierwelt von entscheidender Bedeutung.
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