Rabaul, Hafenstadt in der Provinz East New Britain, Papua-Neuguinea
Rabaul ist eine Hafenstadt in East New Britain Province auf Papua-Neuguinea, die in einer natürlichen Bucht zwischen mehreren Vulkanen liegt. Die Stadtlandschaft besteht aus niedrigen Gebäuden entlang der Küste, breiten Straßen mit Ascheresten und begrünten Hügeln im Hintergrund.
Die Stadt wuchs im 19. Jahrhundert als deutscher Verwaltungssitz und wurde später zum wichtigsten Hafen der Region. Während des Zweiten Weltkriegs bauten japanische Truppen umfangreiche Tunnelanlagen, von denen viele bis heute erhalten sind.
Der Name stammt von einem örtlichen Wort für den Hafen und die Bucht, die heute noch Fischerboote und kleine Handelsschiffe anziehen. Auf den Märkten verkaufen einheimische Händler frische Produkte, Fisch und handgearbeitete Gegenstände aus der Region.
Besucher erreichen die Stadt über den Flughafen in der Nähe oder mit Fähren vom benachbarten Kokopo aus. Die Straßen sind meist asphaltiert, aber manche Bereiche zeigen noch Spuren der Ascheschicht von früheren Ausbrüchen.
Kreuzfahrtschiffe legen weiterhin hier an, obwohl die meisten Einrichtungen seit der großen Eruption von 1994 nach Kokopo verlegt wurden. Der Vulkan Tavurvur ist von vielen Punkten der Bucht aus sichtbar und stößt gelegentlich Rauchfahnen aus.
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