Simpson Harbour, Naturhafen in der Blanche-Bucht, Papua-Neuguinea.
Simpson Harbour ist ein natürlicher Hafen in der Blanche Bay auf der Gazelle-Halbinsel in Papua-Neuguinea, der sich in einem überfluteten Vulkankrater befindet. Aktive Vulkane umgeben das Wasser auf mehreren Seiten und bieten gleichzeitig Schutz vor starken Strömungen.
Der Hafen wurde 1872 vom Kapitän der Royal Navy, Cortland Simpson, während seiner Fahrt mit der HMS Blanche kartiert und nach ihm benannt. Im Zweiten Weltkrieg war er ein wichtiger japanischer Militärstützpunkt und Schauplatz intensiver Kämpfe im Pazifik.
Lokale Fischer fahren täglich mit kleinen Booten auf dem Wasser und kehren mit frischem Fang zurück, der auf nahe gelegenen Märkten verkauft wird. Der Hafen ist damit nicht nur ein geografischer Ort, sondern ein lebendiger Teil des Alltags der umliegenden Gemeinden.
Der Hafen ist hauptsächlich vom Wasser aus zugänglich, daher sind Bootstouren oder lokale Dienstleistungen der beste Weg, ihn zu erkunden. Die umliegenden Vulkane sind aktiv, daher empfiehlt es sich, vor einem Besuch lokale Warnmeldungen zu prüfen.
Auf dem Grund des Hafens liegen rund 65 gesunkene japanische Kriegsschiffe, die größtenteils noch weitgehend intakt sind. Taucher aus aller Welt kommen hierher, um diese Wracks zu erkunden, die von der Intensität der Pazifikkämpfe zeugen.
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